Wie wir die Industriegeschichte Südwestfalens bewahren und für kommende Generationen lebendig halten können, stand im Mittelpunkt meines Besuchs in Altena. Dort habe ich mich mit Bettina Hornemann, Geschäftsführerin von WasserEisenLand – Industriekultur in Südwestfalen e. V., und Karin Hammermeister, stellvertretender Fachdienstleiterin Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises, über die Bedeutung und Zukunft unserer Industriekultur ausgetauscht.
Das Netzwerk WasserEisenLand verbindet historische Produktionsstätten, technische Denkmäler und Industriemuseen und macht sie als Teil unserer regionalen Geschichte touristisch erlebbar. Dazu zählen auch die Luisenhütte Wocklum in Balve und Gut Rödinghausen in Menden.
Unsere Region ist geprägt von Generationen, die mit harter Arbeit, Erfindergeist und Mut ihre Zukunft gestaltet haben. Dieses Erbe müssen wir bewahren und an junge Menschen weitergeben. Industriekultur erzählt nicht nur, woher wir kommen, sondern vermittelt auch Werte und Erfahrungen, die für die Zukunft wichtig bleiben.
Als Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien und ab November kulturpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist mir besonders wichtig, die Verbindung von Heimatgeschichte, Bildung und Tourismus zu stärken.
Unsere Industriekultur stiftet Identität und eröffnet zugleich große Chancen für den Tourismus in Südwestfalen. Damit historische Orte lebendig bleiben und Menschen für unsere Geschichte begeistern können, brauchen wir engagierte Akteure, starke Netzwerke und verlässliche Unterstützung für die Einrichtungen vor Ort.