Mit der Ankündigung der Landesregierung, ab 2026 eine Milliarde Euro für den Sport in Nordrhein-Westfalen bereitzustellen, wird ein starkes Signal gesetzt.
Diese Entscheidung zeigt deutlich, welchen Stellenwert Sport, Bewegung und Vereinsleben in unserem Land haben.
Die NRW-Sportmilliarde fließt gezielt in die Sanierung, Modernisierung und den Neubau von Sportstätten und Schwimmbädern. Vorgesehen sind unter anderem 200 Millionen Euro für kommunale Sportstätten, 200 Millionen Euro für Schwimmbäder, 200 Millionen Euro direkt für Sportvereine, die eigene Sportsstätten unterhalten sowie weitere garantierte 375 Millionen Euro, die in den nächsten fünf Jahren über die Sportpauschale zur Verfügung gestellt werden. Über die Modalitäten für den Beantragungsprozess werde ich zeitnah informieren – die Förderrichtlinie befindet sich momentan in der Ausarbeitung.
Damit kommt Geld direkt dort an, wo es gebraucht wird: bei Vereinen, Kommunen sowie Sportlerinnen und Sportlern. Besonders wichtig ist dabei: Diese Landesmittel werden zusätzlich zur Sportmilliarde des Bundes bereitgestellt. Bund und Land greifen hier ineinander – eine große Chance, um den Investitionsstau im Sport spürbar abzubauen und nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.
Gute Sportstätten sind die Grundlage für ein attraktives und zeitgemäßes Sportangebot. Doch mindestens genauso entscheidend sind die Menschen, die den Sport vor Ort tragen. Deshalb ist es richtig und notwendig, diese Investitionen mit der Übungsleiteroffensive NRW zu verbinden. Qualifizierte, engagierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter sind das Herz unserer Vereine. Sie ermöglichen Training, Wettkampf, Gemeinschaft und Integration – häufig im Ehrenamt.
Moderne Infrastruktur und gut ausgebildete Übungsleiter gehören untrennbar zusammen. Nur so können Vereine zukunftsfähig aufgestellt werden und weiterhin einen unverzichtbaren Beitrag für Gesundheit, Zusammenhalt und gesellschaftliches Miteinander leisten.
Die NRW-Sportmilliarde ist deshalb weit mehr als ein Bau- oder Sanierungsprogramm. Sie ist eine Investition in Menschen, Ehrenamt und die Zukunft des Sports in unserem Land – und ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für all jene, die sich tagtäglich im Sport engagieren. Zusätzlich unterstreicht diese nachhaltige Investition, dass NRW ein Sportland ist, welches deshalb dafür prädestiniert ist, auch Olympische Spiele auszurichten.