NRW entlastet Vereine bei GEMA-Gebühren

Begegnungen dürfen nicht an bürokratischen Hürden scheitern.

Gute Nachrichten für Vereine in Nordrhein-Westfalen: Der Landtag NRW hat für 2026 Mittel in den Haushalt eingestellt, mit denen ein Programm gestartet werden soll, um die GEMA-Gebühren für nicht-kommerzielle, ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen künftig vom Land übernehmen zu können. Ausschlaggebend war ein Antrag der CDU- und Grünen-Fraktionen, der unter anderem auf das Förderprogramm „Starke Heimat Nordrhein-Westfalen“, das bis 2027 verlängert wurde, Bezug nahm.

Unsere Dorfgemeinschaften brauchen unkomplizierte Unterstützung, damit Feste, Traditionen und Begegnungen nicht an bürokratischen Hürden scheitern.

In NRW gibt es mehr als 120.000 eingetragene Vereine und gemeinnützige Organisationen, die Sport, Kultur, Brauchtum und soziales Engagement fördern – darunter auch freiwillige Feuerwehren, das Technische Hilfswerk oder das Rote Kreuz. Ehrenamtliche organisieren zahlreiche Veranstaltungen, oft ohne Eintritt und getragen von Spenden. Gerade GEMA-Gebühren, die für die Nutzung musikalischer Angebote gezahlt werden müssen, sind dabei eine große finanzielle Belastung.

Es sollen künftig somit insbesondere kleinere Feste wie Dorffeste, Vereinsfeiern oder Weihnachtsmärkte entlastet werden, die nicht auf Profit ausgerichtet sind. Geplant ist ein Rahmenvertrag des Landes NRW mit der GEMA – ähnlich wie ihn das Land Bayern bereits ausgehandelt hat.

Alles, was eingespart werden kann, ist eine spürbare Entlastung für Ehrenamtliche und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unseren Dörfern.

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